ANDREA IMLER | Autorin, Kuratorin und Regisseurin

 

ANDREA IMLER

(*1989 in Kufstein / Österreich) ist als Autorin, Kuratorin und Regisseurin tätig. Nach verschiedenen Studien in Wien, einer Diplomarbeit über das Phänomen der Transgression in der Performance Art und ersten theatralen Experimenten in der freien Szene kommt sie 2013 als feste Regieassistentin ans Schauspiel Köln. Hier arbeitet sie mit einer Vielzahl von Regiesseur*innen zusammen, darunter Stefan Bachmann, Robert Borgmann und Simon Solberg.

Im Rahmen der Reihe Werkstücke inszeniert sie DIE PHILOSOPHIE IM BOUDOIR von Marquis de Sade (2013), NOTHING HURTS von Falk Richter (2014) und HERZSTÜCK / MAUSER nach Heiner Müller (2015), hinzu kommen Performance-Arbeiten in der KUNSTHALLE Wien, dem KOLUMBA MUSEUM Köln und dem MUSEUM LUDWIG Köln. Das von ihr geschriebene und inszenierte Stück SCHLACHTFEST (2016) wird beim MONODRAMA FESTIVAL FUNDAMENTAL in Luxemburg uraufgeführt und zum INTERNATIONAL THEATRE FESTIVAL of Bejaia in Algerien eingeladen.

In der Spielzeit 2016/17 leitet und kuratiert sie das BRITNEY, die Außenspielstätte am Offenbachplatz des Schauspiel Köln. Hier inszeniert sie die Uraufführung der SPRENGKÖRPERBALLADE von Magdalena Schrefel (2017). Mit dem Text BAM! BAM! BAM! reist Andrea Imler nach Schweden zum INTERPLAY EUROPE - FESTIVAL OF YOUNG PLAYWRIGHTS (2016). Für den Text DIE GOLDENE STADT erhält sie ein Arbeitsstipendium (2017), mit LICHTERWELT ist sie Teil der BOZNER AUTORENTAGE (2017).

Ihr Stil wird als gleichermaßen intellektuell wie poetisch beschrieben: Mit sezierendem Blick untersucht sie nicht nur moralische Grenzverletzungen. Ihre Vorliebe für emotionale Extremzustände verbindet ihr Schreiben und ihre Inszenierungen, genauso der Wunsch nach einer radikalen Befreiung von gesellschaftlichen Konventionen.

Ihre Theatertexte werden von Hartmann & Stauffacher in Köln verlegt.

 

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